Beschreibung
Die Memoiren der afghanischen Ärztin und Menschenrechtsaktivistin Sima Samar. Sie wächst als Hazara in einer polygamen Familie auf, lernt früh die Folgen von Geschlechter- und ethnischer Ungleichheit kennen und wird in eine arrangierte Ehe gedrängt. Als das pro-sowjetische Regime ihren Mann verschwinden lässt, entscheidet sie sich, ihr Leben dem Widerstand gegen Unrecht zu widmen. Sie versorgt Frauen in abgelegenen Regionen medizinisch, gründet die Shuhada Organization mit über hundert Schulen und zahlreichen Kliniken und wird Ministerin für Frauenangelegenheiten sowie später Vorsitzende der afghanischen Menschenrechtskommission. Das Buch bietet einen Insiderblick auf Jahrzehnte von Krieg, Exil und Bedrohung und auf die Rückkehr der Taliban.
Standort Hönggerberg
SZH En P 134